007.Lizenz.zum.toeten.1989.DVDRIP-XviD-German-DL-XMAS-Special-CDC
Zusammen mit seinem Freund, dem CIA-Mann Felix Leiter (David Hedison), bietet sich James Bond die überraschende Gelegenheit, den Drogenbaron Sanchez dingfest zu machen. Dieser kann sich jedoch freikaufen und rächt sich fürchterlich. Er tötet Leiters frisch angetraute Gemahlin, der CIA-Agent überlebt den Anschlag nur knapp und wird schwer verletzt. Bond sinnt nun seinerseits auf Rache, was vom MI-6 natürlich nicht toleriert wird, so daß 007 seinen Dienst quittiert und auf eigene Faust gegen Sanchez zu Felde zieht, unterstützt von einer Kontaktfrau Leiters, Pam Bouvier, und dem treuen Q.
Der 16. offizielle Film der Serie ist alles, nur kein typischer Bond. 007 agiert und reagiert in "Lizenz zum Töten" menschlich und emotional wie nie (mal abgesehen von der Schlußszene in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät"), kennt nur Rache, Rache, Rache und ist dabei so brutal und rücksichtslos wie man nur sein kann. Diese Interpretation scheint Dalton zu liegen, er fühlt sich in der Rolle offensichtlich deutlich wohler als im Vorgängerfilm. Mit dem smarten britischen Geheimagenten à la Connery oder Moore hat das aber auch gar nichts mehr zu tun. Es ist auf jeden Fall keine große Überraschung, daß gerade dieser Bond von der eingeschworenen Fangemeinde nicht gerade mit großer Begeisterung aufgenommen wurde und so folgerichtig inflationsbereinigt das geringste Einspielergebnis der ganzen Serie aufzuweisen hatte. Das Rachemotiv, mit dem ich grundsätzlich wenig anfangen kann und ich auch hier als etwas bedenklich erachte sowie die übertriebene Brutalität sind für mich zwei klare Minuspunkte dieses Films, aber "Licence to kill" kann auch viele Pluspunkte für sich verbuchen. Die zugegebenermaßen eher spärliche Action und die Stunts sind absolut erstklassig, die finale LKW-Szene absolute Spitze. Die Story ist schlüssig und sogar weitgehend realistisch (kleine Ausnahme ist da die Genesung Leiters), der Spannungsbogen nahezu perfekt, der Unterhaltungswert des Films enorm hoch. Fazit: Aus den genannten Gründen bewerte ich "Lizenz zum Töten" sehr ambivalent. Ein guter Film ist dieser Bond-Streifen aber allemal, vielleicht gerade für die zu empfehlen, die dem "üblichen" 007-Hype normalerweise nicht nachvollziehen können.
Download:
Falls die Statusabfrage lange dauert kann es sein, dass Dateien offline sind.
Das Passwort ist IMMER "scum.in" (ohne "")
Falls die Statusabfrage lange dauert kann es sein, dass Dateien offline sind.
Das Passwort ist IMMER "scum.in" (ohne "")
Zusammen mit seinem Freund, dem CIA-Mann Felix Leiter (David Hedison), bietet sich James Bond die überraschende Gelegenheit, den Drogenbaron Sanchez dingfest zu machen. Dieser kann sich jedoch freikaufen und rächt sich fürchterlich. Er tötet Leiters frisch angetraute Gemahlin, der CIA-Agent überlebt den Anschlag nur knapp und wird schwer verletzt. Bond sinnt nun seinerseits auf Rache, was vom MI-6 natürlich nicht toleriert wird, so daß 007 seinen Dienst quittiert und auf eigene Faust gegen Sanchez zu Felde zieht, unterstützt von einer Kontaktfrau Leiters, Pam Bouvier, und dem treuen Q.
Der 16. offizielle Film der Serie ist alles, nur kein typischer Bond. 007 agiert und reagiert in "Lizenz zum Töten" menschlich und emotional wie nie (mal abgesehen von der Schlußszene in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät"), kennt nur Rache, Rache, Rache und ist dabei so brutal und rücksichtslos wie man nur sein kann. Diese Interpretation scheint Dalton zu liegen, er fühlt sich in der Rolle offensichtlich deutlich wohler als im Vorgängerfilm. Mit dem smarten britischen Geheimagenten à la Connery oder Moore hat das aber auch gar nichts mehr zu tun. Es ist auf jeden Fall keine große Überraschung, daß gerade dieser Bond von der eingeschworenen Fangemeinde nicht gerade mit großer Begeisterung aufgenommen wurde und so folgerichtig inflationsbereinigt das geringste Einspielergebnis der ganzen Serie aufzuweisen hatte. Das Rachemotiv, mit dem ich grundsätzlich wenig anfangen kann und ich auch hier als etwas bedenklich erachte sowie die übertriebene Brutalität sind für mich zwei klare Minuspunkte dieses Films, aber "Licence to kill" kann auch viele Pluspunkte für sich verbuchen. Die zugegebenermaßen eher spärliche Action und die Stunts sind absolut erstklassig, die finale LKW-Szene absolute Spitze. Die Story ist schlüssig und sogar weitgehend realistisch (kleine Ausnahme ist da die Genesung Leiters), der Spannungsbogen nahezu perfekt, der Unterhaltungswert des Films enorm hoch. Fazit: Aus den genannten Gründen bewerte ich "Lizenz zum Töten" sehr ambivalent. Ein guter Film ist dieser Bond-Streifen aber allemal, vielleicht gerade für die zu empfehlen, die dem "üblichen" 007-Hype normalerweise nicht nachvollziehen können.

