007.Moonraker.1979.DVDRIP-XviD-German-XMAS-Special-CDC
Ein Transportflugzeug stürzt aus unerfindlichen Gründen ab. In den Trümmern ist von der wertvollen Ladung, einem Raumgleiter des Typs Moonraker nichts zu finden. Um den offensichtlichen Diebstahl aufzuklären, soll Bond den Weg des Shuttles von seiner Produktionsstätte, der Firma Drax in Kalifornien, bis zum Absturz rekonstruieren. Nach mehreren überstandenen Mordversuchen gelangt Bond über Venedig und Rio de Janeiro schließlich in den brasilianischen Urwald, wo sich eine Raketenbasis von Hugo Drax befindet. Gemeinsam mit der CIA-Agentin Holly schmuggelt er sich an Bord einer der Raumfähren und erreicht die Draxsche Weltraumstation.
Im elften Abenteuer zieht es Bond ins All. Eine eindeutig dem Zeitgeist geschuldete Story, aber nach "Star Wars" und dem daraus entstandenen weltweiten Hype konnte sich Produzent Broccoli dieses Themas wohl kaum erwehren. Das ist noch nicht grundsätzlich negativ zu sehen, die Umsetzung ist aber ganz einfach nicht gelungen. Irgendwie nähert sich das Bond-Team dem Weltall ziemlich stümperhaft, und so fällt der in der ersten Hälfte noch sehr ansprechende Film gegen Ende, als es dann endlich in Richtung All geht, immer weiter ab. Neues hat "Moonraker" nun wirklich auch nicht zu bieten. War es zwei Jahre zuvor ein Größenwahnsinniger, der die Menschheit vernichten wollte, um mit auserlesenen Geschöpfen in einer Unterwasserstation eine neue Zivilisation zu schaffen, hat der Bösewicht dieses Mal das Gleiche vor, nur wählt er als Arche nicht Atlantis, sondern eine Weltraumstation aus. Die Story ist insgesamt eher eindimensional, manchmal lächerlich (Beißers Mordversuche). Die Action und die Stunts sind dagegen wie immer wirklich gut, toll gerade auch in dieser Hinsicht wieder die Pre-Sequenz. Nie war man aber vom ursprünglichen Connery-007 weiter entfernt als bei diesem Weltraumabenteuer. Der Schotte hätte sich angesichts dieses Bonds im Grabe herumgedreht, wenn er denn schon tot gewesen wäre. So aber hatte er - ganz britischer Gentleman - geschwiegen und still gelitten. Trotz vieler Kritikpunkte bietet Moonraker aber kurzweilige Unterhaltung, vielleicht wollte man zum damaligen Zeitpunkt auch nicht mehr.
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Ein Transportflugzeug stürzt aus unerfindlichen Gründen ab. In den Trümmern ist von der wertvollen Ladung, einem Raumgleiter des Typs Moonraker nichts zu finden. Um den offensichtlichen Diebstahl aufzuklären, soll Bond den Weg des Shuttles von seiner Produktionsstätte, der Firma Drax in Kalifornien, bis zum Absturz rekonstruieren. Nach mehreren überstandenen Mordversuchen gelangt Bond über Venedig und Rio de Janeiro schließlich in den brasilianischen Urwald, wo sich eine Raketenbasis von Hugo Drax befindet. Gemeinsam mit der CIA-Agentin Holly schmuggelt er sich an Bord einer der Raumfähren und erreicht die Draxsche Weltraumstation.
Im elften Abenteuer zieht es Bond ins All. Eine eindeutig dem Zeitgeist geschuldete Story, aber nach "Star Wars" und dem daraus entstandenen weltweiten Hype konnte sich Produzent Broccoli dieses Themas wohl kaum erwehren. Das ist noch nicht grundsätzlich negativ zu sehen, die Umsetzung ist aber ganz einfach nicht gelungen. Irgendwie nähert sich das Bond-Team dem Weltall ziemlich stümperhaft, und so fällt der in der ersten Hälfte noch sehr ansprechende Film gegen Ende, als es dann endlich in Richtung All geht, immer weiter ab. Neues hat "Moonraker" nun wirklich auch nicht zu bieten. War es zwei Jahre zuvor ein Größenwahnsinniger, der die Menschheit vernichten wollte, um mit auserlesenen Geschöpfen in einer Unterwasserstation eine neue Zivilisation zu schaffen, hat der Bösewicht dieses Mal das Gleiche vor, nur wählt er als Arche nicht Atlantis, sondern eine Weltraumstation aus. Die Story ist insgesamt eher eindimensional, manchmal lächerlich (Beißers Mordversuche). Die Action und die Stunts sind dagegen wie immer wirklich gut, toll gerade auch in dieser Hinsicht wieder die Pre-Sequenz. Nie war man aber vom ursprünglichen Connery-007 weiter entfernt als bei diesem Weltraumabenteuer. Der Schotte hätte sich angesichts dieses Bonds im Grabe herumgedreht, wenn er denn schon tot gewesen wäre. So aber hatte er - ganz britischer Gentleman - geschwiegen und still gelitten. Trotz vieler Kritikpunkte bietet Moonraker aber kurzweilige Unterhaltung, vielleicht wollte man zum damaligen Zeitpunkt auch nicht mehr.

